Widerstand gegen den Autobahnausbau in Leverkusen – KEINEN METER MEHR

Aufruf der Bürgerinitiative „LEV kontra Raststätte“:

Liebe Unterstützer*Innen unserer Bürgerinitiative,

Stadtrat und Verwaltung haben fast einstimmig eine große Widerstandskampagne gegen den geplanten Autobahnausbau in Leverkusen beschlossen. Ausdrücklich wurde die Prüfung juristischer Mittel beschlossen, einbezogen ist auch der geplante LKW-Rastplatz in Steinbüchel / Lützenkirchen.

Für den 10. Juni um 12 Uhr sind die Leverkusener Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin für unsere Forderungen zu demonstrieren. Kommunalpolitik und Mandatsträger werden ebenfalls vor Ort sein. Für die Fahrt wird die Stadt auch Busse chartern. Über die Möglichkeiten wird gesondert informiert.

Bei dieser Gelegenheit sollen dem Bundesverkehrsminister tausende Bürgerbriefe aus Leverkusen überreicht werden. Je mehr desto besser! Eine Vorlage des Schreibens füge ich als Anlage bei oder kann hier runtergeladen werden. Bitte füllen Sie das Formular aus und senden es handschriftlich unterschrieben an Autobahnausbau@stadt.leverkusen.de oder gerne auch an uns: info@lev-kontra-raststaette.de. Natürlich können Sie den Brief auch gerne an die unten stehende Adresse senden. Wir werden alle Schreiben gesammelt an die Stadt für die Übergabe in Berlin weiterleiten.

Bitte teilen / kopieren Sie das Schreiben auch in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft und bei den Kolleginnen und Kollegen. Je Person ein Schreiben. Sollten Sie mehrere Schreiben gesammelt haben, kommen wir sie auch gerne abholen.

Für den geplanten Autobahnausbau und den Bau des LKW-Rastplatzes werden z. Zt.  Unterlagen für ein Planfeststellungsverfahren aufbereitet. Es wird also Ernst.

Freundliche Grüße

i.V. für

Peter Westmeier

In der Wüste 6a

51381 Leverkusen

Tel. 0173-7476760

Bioblitze gehen los

Das Artensterben nimmt immer mehr zu, so zeigt es der Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES. Da ist es an der Zeit mehr zu tun für den Schutz der Artenvielfalt. Ab dem 1. Januar kann jede*r etwas tun, auch ohne spezielle Artenkenntnisse: Beim deutschlandweiten „Bioblitz 2022“-Wettbewerb geht es darum möglichst viele Arten zu finden, im Foto festzuhalten, zu bestimmen und zu dokumentieren. Denn wir schützen ja bekanntlich nur das, was wir auch kennen.

Hier kann der Wettbewerb live verfolgt werden:

Bioblitze auf Observation.org

und

Offenland-Stiftung: Bioblitze gehen los

Barrieren in Wiesdorf

Folgenden Bürgerantrag hat Rollie-to-go am 22.11.2021 an die Bezirksvertretung 1 der Stadt Leverkusen gestellt. Hardi hat dazu Rederecht bekommen und unseren Antrag persönlich vorgetragen. Der Antrag wurde in fast allen Punkten angenommen. Einige NaturFreunde/innen arbeiten aktiv in der Rolli-to-go Gruppe mit.

An die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk 1,
z. Hd. Frau Bezirksbürgermeisterin Michaela Di Padova
Friedrich-Ebert-Platz 1
51373 Leverkusen

Bürgerantrag zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,

wir, Rolli-to-go von der Begegnungsstätte „EINFACH DA“ haben im Rahmen einer Begehung im Zentrum von Wiesdorf mehrere Stellen entdeckt, an denen Menschen mit Behinderung durch Barrieren im öffentlichen Raum von der Teilhabe am allgemeinen Leben ausgeschlossen werden.

So sind z.B. im Kurvenbereich Hauptstraße / Nobelstraße und an der Hauptstraße gegenüberliegend Moskauer Straße (im Bereich des Zebrastreifens !) die Bordsteinkanten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit Rollatoren viel zu hoch. An der erstgenannten Stelle würde sich übrigens ein Zebrastreifen anbieten.

In der Vergangenheit wurden solche Kanten in einigen Fällen durch Auftragen von Füllmaterial angeglichen. Das Füllmaterial wird aber im Lauf der Zeit brüchig, wie am Nobelplatz zu beobachten ist. Hier sollte die Stadt Mängel beseitigen und schadhafte Stellen zügig ausbessern.

Ein weiteres Ärgernis sind die öffentlichen Toiletten am ZOB Leverkusen-Mitte. Diese sollten barrierefrei sein, sind jedoch für Menschen mit Behinderung nicht ohne Hilfe von Dritten zu öffnen. Hier fehlt eine elektrische Unterstützung. Auch ist nicht nachzuvollziehen weshalb die Toiletten nur von 6 – 22 Uhr zugänglich sind. Wünschenswert wäre eine Behindertentoilette, welche mit einem Euroschlüssel und somit rund um die Uhr zu öffnen wäre.

Abschließend möchten wir am Beispiel des Drängelgitters zwischen der Doktorsburg und der Realschule am Stadtpark aufzeigen, dass ebensolche Drängelgitter für Kinderwagen, Rollstühle und Therapieräder nicht oder schwer passierbar sind. Im Hintergrund der Aufnahme sieht man neuere Absperrungen, die PKWs aussperren aber die vorgenannten Personen nicht ausgrenzen. Wenn die Verwaltung auf Drängelgitter nicht gänzlich verzichten will, sollten diese doch so umgebaut werden, dass sie mit Kinderwagen passierbar sind.

Die genannten Beispiele sind exemplarisch. Wir bitten diese Mängel zu erfassen und schnellstmöglich zu beheben. So finden immer wieder Baumaßnahmen statt, in deren Rahmen Anpassungen vorgenommen werden können. Spätestens im Rahmen einer Straßensanierung sollten dann alle Mängel behoben und bei künftigen Planungen unsere Anregung berücksichtigt werden. In Hinblick auf Bordsteinkanten ist uns völlig klar, dass die Kanten für Menschen mit Sehbehinderung aus Sicherheitsgründen notwendig sind. Um mit einem Stock ertastet werden zu können, müssen die Kanten nicht die hier aufgezeigten Höhen haben.

Wir bitten um Behandlung unseres Antrags im Rahmen der Sitzung am 22. November 2021 und beantragen Rederecht.

Im Auftrag für:
Rolli-to-go:                                  Hartmut Grams und Peter Quietmeyer

Gemeinsam für Fledermausschutz

Sascha Eilmus • Nov. 22, 2021 (Offenland-Stiftung)

Mitte August hatte die Offenland Stiftung für die Leichlinger SPD eine Exkursion in Leichlinger Orchideen- und Streuobstwiesen unternommen. Da solche Führungen stets kostenlos sind, wollte die SPD Leichlingen sich dennoch erkenntlich zeigen. Rasch war die Idee geboren, etwas für Fledermäuse zu tun, denn die Offenland Stiftung erarbeitet aktuell auch mit der Fledermausexpertin Mechtild Höller Schutzkonzepte.

Auch die NaturFreunde vom NaturFreundehaus Neuenkamp fördern das Interesse an der Natur vor der Haustür. Und so konnten sechs Fledermauskästen bestellt werden, für die die SPD Leichlingen die Kosten übernommen hat.
Die Offenland Stiftung und die NaturFreunde Neuenkamp hatten am 11. November zu einem Pressetermin am NaturFreundehaus Neuenkamp eingeladen, um auf den Schutz von Fledermäusen und vor allem deren Lebensraum hinzuweisen. Neben Alexander Dernbach und Sascha Eilmus von der der Offenland Stiftung und den NaturFreunden mit Annemarie Beckmann und Peter Quietmeyer kamen neben vielen Mitgliedern der SPD Leichlingen auch Bürgermeister Frank Steffes und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Ratsmitglied Roswitha Süßelbeck.
Mechtild Höller konnte mit einem kleinen Referat auch interessierten Anwohnern, wie Heinz Papst, über die lokale Fledermausfauna berichten, denn in einer gemeinsamen Begehung im September hatte Frau Höller bereits drei Fledermausarten mittels Ultraschalldetektor nachgewiesen. Der schützenswerte Laubwald entlang des Murbacher Tals und der Waldrand, der an Balken angrenzt, bietet wegen seiner artenreichen Insektenwelt und den vielen alten Bäumen (Rotbuchen, Stiel- und vor allem klimastabile Traubeneichen mit viel Totholz und Baumhöhlen) noch sehr gute Bedingungen für Fledermäuse. So sind die Fledermausquartiere nur ein Baustein zum Schutz dieser und anderer Tiere. Die Schutzwürdigkeit des Waldes in diesem Gebiet konnte allen Teilnehmenden deutlich gemacht werden.
Unter Anleitung von Frau Höller wird im Winter im Gebiet Murbach/Balken nach Baumhöhlen gesucht und im kommenden Jahr regelmäßig mit dem Bat-Detektor die Fledermausaktivität erfasst. Auf Leverkusener Seite – Nähe des Lucasweges – wird die Stiftung mit Frau Höller weitere Sommer- und ein mögliches Winterquartier für Fledermäuse einrichten. Ein gemeinsam mit NABU/BUND erstelltes Infoblatt, das auf Fledermausschutz bei energetischer Gebäudesanierung hinweist, ist ebenfalls in Arbeit.
Ganz herzlichen Dank an SPD, NaturFreunde, Mechtild Höller und alle engagierten Anwohner!
Ihr Team der Offenland Stiftung
Mechtild Höller; NABU/BUND www.fledermausschutz-lev.de
Hasselfeldt – Lieferant für Nistkästen
Fotos: Heinz Papst und Klaus Weber

ProInsekt-Schulung Nachtfalter

Infotafel am Naturfreundehaus Neuenkamp

Foto: Von links nach rechts: Peter Quietmeyer von den Naturfreunden, Alexander Dernbach von der Offenland Stiftung und Heinz Papst, engagierter Anwohner und Mitglied bei Future for Leichlingen.

 

Naturfreundehaus Neuenkamp inmitten eines artenreichen Waldes

Ergebnis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit:
Neue Infotafeln  weisen auf Geschichte des Naturfreundehauses und reiche Tierwelt hin

Vor dem Naturfreundehaus Neuenkamp des Naturfreunde Leverkusen e. V. finden Gäste und Wanderer nun Infotafeln der Naturfreunde und der Offenland Stiftung.

Zum einen wird die Geschichte des Naturfreundehauses der Ortsgruppe Bergisch-Neukirchen beschrieben. Ab dem Jahr 1923 wurde zunächst ein Fachwerkhaus erbaut. 1960 wurde ein Neubau errichtet. Die genaue Lage lässt erkennen, dass das Gästehaus heute genau genommen im Stadtgebiet Leichlingen liegt.

Zum anderen werden auch die Besonderheiten des Lebensraums dargestellt, in dem sich das Erholungshaus befindet. Es liegt inmitten eines Waldes, der aus alten Buchen und Eichen besteht und aufgrund vieler selten gewordene Tierarten  besonders schützenswert ist. Hier leben noch Hirsch- und Maikäfer, besondere Schmetterlinge und auch Feuersalamander.

Diesen zweiten Teil der Infotafel hat die Offenland Stiftung gestaltet. Die Stiftung setzt sich in der Region für den Artenschutz ein. Durch zahlreiche Exkursionen und gemeinsame Pflegeaktionen ermöglicht die Offenland Stiftung nicht nur interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den Besuchern des Naturfreundehauses, die heimatlichen Lebensräume und die spannende Biologie heimischer Pflanzen und Tiere kennen zu lernen. Informationen dazu bietet die Offenland Stiftung auf ihrer Homepage www.offenland.info.

Der Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur betreibt in Deutschland circa 400 Naturfreundehäuser. Das von der Leverkusener Ortsgruppe betriebene Selbstversorgerhaus ist bei Jugendgruppen, Schulklassen, Familienfeiern oder Bildungsveranstaltungen sehr beliebt. Auch Urlaub in Kleingruppen ist nach der Pandemie wieder möglich. Weitere Informationen bietet die Homepage www.naturfreundehaus-neuenkamp.de.

Sowohl die Offenland Stiftung als auch die Naturfreunde Leverkusen sind auch zukünftig auf Spenden und Zuwendungen angewiesen. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Offenland Stiftung und des Naturfreundehauses durch Ihre Spenden. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar:

Offenland Stiftung

Sparkasse Leverkusen
IBAN DE29 3755 1440 0100 1439 81
VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen
IBAN DE98 3706 2600 2020 0730 31

Naturfreunde Leverkusen e. V.

IBAN DE30 3706 2600 2703 8150 33
VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen

(Pressetext vom 09. März 2021)

 

STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima

STADTRADELN 2022

Das STADTRADELN wird 2022 in Leverkusen zum siebten Mal stattfinden. Dieses Jahr von Sonntag, 29.5. bis Samstag, 18.6.2022. Rolli-to-go (Selbsthilfegruppe der Begegnungsstätte EINFACH DA für Menschen mit und ohne Einschränkung) und die NaturFreunde Leverkusen werden wieder dabei sein.  Eine Registrierung in unserem Team ist jetzt möglich: Stadtradeln mit NaturFreunde und Rolli-to-go

STADTRADELN 2021

Vom 06.Juni bis zum 26.Juni 2021 fand STADTRADELN in Leverkusen statt. Wir hatten diesmal eine gemeinsame offene Gruppe der NATURFREUNDE Leverkusen und von Rolli-to-go. 14 Teammitglieder hatte unsere gemeinsame Gruppe. 2 526 km sind wir zusammen geradelt und haben von 83 Teams den 30. Platz erzielt. Insgesamt wurden in Leverkusen 347 872 km von 1317 Radelnden gefahren und 51 T CO 2 eingespart.

Rolli-to-go und NaturFreunde Leverkusen

Unser Anliegen ist die Mobilität für ALLE, ob mit oder ohne Einschränkung. Darüber hinaus stehen wir für einen sanften Tourismus ein und wir ermöglichen mit unseren Fahrradtouren ein Naturerlebnis, was ihnen sonst verwehrt bleibt.